Universum --- Kosmologie --- Gravitation --- Rotverschiebung von Spektrallinien --- Hubble-Gesetz --- Quasar --- Galaxie --- Winkelausdehnungs-Helligkeits-Relation --- Winkelausdehnungs-Rotverschiebungs-Relation --- Anzahl-Helligkeits-Relation --- Anzahl-Rotverschiebungs-Relation --- Zurückblickzeit --- Raumausdehnung --- Lichtausbreitung im Universum --- absolute und scheinbare Helligkeit kosmischer Objekte --- Alter des Universums --- Urknall --- Gravitationstheorie --- Elektrodynamik --- Maxwell-Gleichungen --- Wellengleichung --- Klein-Gordon-Gleichung --- Dirac-Gleichung --- Schrödinger-Gleichung --- Quantentheorie --- Quantengravitation .....

Willkommen bei "Kosmologie in Not" !

Homepage von Steffen Haase, BRD, Leipzig

Hier geht es direkt zu den Ergebnissen der Quantisierung der Gravitation.

Hier können Sie eine einfache Methode zur Einkopplung des Gravitationsfeldes in wesentliche Wellengleichungen der (Quanten-)Physik kennenlernen.

Hier können Sie den Text als PDF-Dokumente herunterladen.

Auf dieser Homepage können Sie meinen langen und steinigen Weg vom Abschied von der Konstanz der Photonengeschwindigkeit in einem expandierenden Universum verfolgen.

Englisch

Die folgende Anekdote fand ich neulich in der Literatur. Sie sei an dieser Stelle mitgeteilt, da sie das Motto meiner Homepage recht gut beschreibt:

Der bedeutende Bakteriologe und Nobelpreisträger Emil Adolph von Behring empfing einen neuen Assistenten, der in seinem Institut arbeiten sollte. Er verschreckte den jungen Mann mit folgenden Worten: "Wenn Sie hier etwas leisten wollen, dann vergessen Sie alles, was Sie bisher gelernt haben. Das ist alles Unsinn. Selbst die Fachliteratur können Sie weitgehend wegwerfen. Auch das ist zum größten Teil Unsinn. Wenn Sie jedoch schnell vorwärts kommen wollen, dann machen Sie den Unsinn weiter - aber nicht bei mir."
[Quelle: Das große Anekdoten Lexikon, Herausgeber D. Kunschmann, Bassermann Verlag, 1999]

Hinweise:
  1. Die hier vorgestellte Artikelserie besteht ursprünglich aus fünf zusammenhängenden Aufsätzen aus dem Jahre 1998.
    Die Basis dieser Aufsätze ist die Annahme, dass sich Photonen auch im expandierenden Universum stets (d.h. zeitunabhängig), überall (d.h. ortsunabhängig), in jeder Richtung (d.h. richtungsunabhängig) und unabhängig vom Bewegungszustand des Beobachters oder des Universums als Ganzes mit der absoluten Vakuumlichtgeschwindigkeit c bewegen.
    Der Vergleich der Theorie mit den Messergebnissen der Astrophysiker zeigt, dass bereits diese Theorie besser mit den (Quasar-)Daten übereinstimmt, als die in der Literatur verbreiteten Ableitungen des Rotverschiebungsabstandes bzw. Hubble-Gesetzes (s. Abb. Theorie 1998).
    Hier finden Sie die 5 ursprünglichen Aufsätze aus dem Jahr 1998.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Außerdem finden Sie eine weitere Ableitung vom Rotverschiebungsabstand, die zu einem sehr ähnlichen Ergebnis führt (s. Abb. "Beta"-Theorie).
    Bei dieser Ableitung wird berücksichtigt, dass für Photonen im expandierenden Universum das Linienelement der Robertson-Walker-Metrik gleich null zu setzen ist, wodurch sich eine zusätzliche Bedingung für die Bewegung von Photonen durch das Universum ergibt. (Weiter unten auf dieser Homepage finden Sie eine Kritik zu dieser Vorgehensweise. Dennoch empfand ich es als wichtig, diesen Fall einmal durchzurechnen.)
    Im Rahmen dieser Theorie taucht die Vermutung auf, dass die Geschwindigkeit der Photonen im expandierenden Universum mit der Zeit variieren könnte. Eine alternative Interpretationsmöglichkeit wäre, dass der Beta-Parameter zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Werte annimmt. Diese Annahme würde die Konstanz von Naturkonstanten sichern.
    Hier finden Sie die "Beta"-Theorie.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Eine dritte Ableitung des Rotverschiebungsabstandes geht von vorn herein davon aus, dass die Geschwindigkeit der Photonen im expandierenden Universum nicht konstant ist ("B"-Theorie, ein vorläufiger Name). Diese Geschwindigkeit setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, wobei offenbar beide zeitabhängig sind. Wie sich zeigt, beschreibt diese Theorie die Messergebnise der Astrophysiker am besten (s. Abb. "B"-Theorie).
    Diese Tatsache spricht eindeutig gegen die Grundannahme der ersten hier vorgestellten Theorie von 1998, obwohl dieser theoretische Ansatz recht gut zu den Messwerten passt.
    Ich entferne die 1998er Theorie jedoch nicht von meiner Homepage, damit der Leser die Geschichte zur Auffindung der "B"-Theorie kennen lernen kann. Hierdurch ergibt sich die sicherlich interessante Möglichkeit, meine prinzipiellen Gedanken zu kosmologischen Fragestellungen besser verfolgen zu können.
    Ein Leser mit wenig Zeit sollte sich sofort der "B"-Theorie widmen.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Die folgende Abbildung zeigt alle 3 hier veröffentlichten Theorien in einem Bild vereinigt:
    Abb. alle Theorien
    Hubble-Diagramm für Radiogalaxien nach A. Sandage 1972 (Dreiecke) und Quasare nach M.-P. Véron-Cetty (März 2006) im Vergleich mit der Theorie von 1998, der "Beta"-Theorie und den beiden Ausprägungen der "B"-Theorie (Staub- und Strahlungs-Universum).
    In der Abbildung steht BG für den B-Parameter im Staub-Universum. Der Index G meint die im Universum enthaltenen Galaxien, die als Staub betrachtet werden können, d.h hier besteht die Masse der Friedmann-Kugel hauptsächlich aus Galaxien, was natürlich nur ab einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Urknall richtig sein kann. BS bezeichnet den B-Parameter im Strahlungs-Universum. Hier wird angenommen, dass keine Galaxien existieren, sondern nur Strahlung vorhanden ist. Das ist im Rahmen der Urknall-Kosmologie natürlich nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Urknall richtig. Im Rahmen einer Kosmologie mit heißem Urknall folgt, dass das Modell vom Strahlungs-Universum die Frühzeit des Universums beschreibt (heiße Phase, d.h. noch keine kondensierte Materie existiert) und es anschließend vom Staub-Universum-Modell abgelöst werden muss (ein großer Teil der anfänglichen Strahlung kondensierte zu barionischer Materie).

  2. Die Ableitungen in den Aufsätzen wurden so ausführlich dargestellt, dass sie von jedem Abiturienten mit den Leistungskursen Mathematik und Physik verstanden werden können.
  3. Ich würde mich freuen, wenn jeder an kosmologischen Fragestellungen interessierte Leser das Studium dieser Aufsätze bis zum Schluß "durchhält". Es wird zwar etwas Mühe bereiten, sich an manche der neuen Gedanken zu gewöhnen, aber die so gewonnenen Erkenntnisse zu diesem sehr interessanten naturwissenschaftlichen Forschungsgebiet werden den Leser bestimmt für diese Mühe entschädigen!
  4. Über Ihre ernstgemeinten Reaktionen würde ich mich freuen; greifen Sie ruhig zu Ihrem E-Mail-Tool !
    (Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn ich nicht gleich antworte.)

Vorwort:
Das Hauptziel einer jeden physikalischen Theorie ist es, die Meßergebnisse der experimentellen bzw. beobachtenden Physik bestmöglich zu beschreiben. Auf dem Gebiet der Kosmologie zeigt sich aber, daß die zugehörige sogenannte Standard-Theorie folgende Beobachtungsergebnisse nicht erklären kann:

  1. die durchschnittlichen Orte der Quasare im Hubble-Diagramm
  2. die scheinbar extremen absoluten Helligkeiten der Quasare
  3. im Hubble-Diagramm zeigt sich eine Begrenzung in Bezug auf die Rotverschiebung
  4. im Hubble-Diagramm existiert eine Begrenzung bezüglich der scheinbaren Helligkeit
  5. für große Rotverschiebungen werden weit weniger kosmische Objekte gefunden, als die Standard-Theorie erwarten läßt
  6. ein Minimum für die lineare Größe extragalaktischer Objekte für die Rotverschiebung z = 1,25 wird nicht gefunden

Auf dieser Homepage werden Korrekturen an der aktuell diskutierten Kosmologie vorgestellt, die einfache und einleuchtende Antworten auf die genannten ungelösten Fragen geben.
Speziell wird das Hubble-Gesetz auf eine andere Weise neu abgeleitet und das Ergebnis mit den Meßdaten verglichen (1. Aufsatz). Über diesen Neuzugang zum Hubble-Gesetz werden die Anzahl-Rotverschiebungs-Relation (2. Aufsatz) und die Winkelausdehnungs-Rotverschiebungs-Relation (3. Aufsatz) abgeleitet. Beide Relationen weichen ebenfalls von der heutigen Lehrbuch-Kosmologie ab.
In den beiden nachfolgenden Aufsätzen werden einige interessante Ergänzungen gebracht und weitere Schlußfolgerungen gezogen.

Sowohl in der jüngeren "Beta"-Theorie als auch in der aktuellen "B"-Theorie finden sich Aussagen entsprechend den Aufsätzen 1 bis 3 aus dem Jahr 1998.

Ich bin davon überzeugt, dass die hier vorgestellten theoretischen Ableitungen richtiger sind, als die der Standard-Kosmologie, da die daraus folgenden Gleichungen besser mit den Beobachtungen der Astrophysik übereinstimmen.
Nun möchte ich Sie dazu einladen, sich selbst von dieser Aussage zu überzeugen.

Ergänzungen:
  1. Unterstützt das Hubble-Diagramm der Supernovae vom Typ Ia tatsächlich das Urknallmodell?
  2. Hier finden Sie eine kurze Bergründung dafür, warum die Ableitung des für die Kosmologie so wichtigen Hubble-Gesetzes in der Literatur falsch ist.
  3. Studieren Sie hier eine einfache Begründung dafür, warum es keinen Urknall gegeben haben kann.

Meine "B"-Theorie finden Sie hier: Kosmologie und Lichtgeschwindigkeit
(September 2007)

Wer bis hierher alles aufmerksam gelesen hat, speziell alle meine ergänzenden Erläuterungen, wird meine allgemeine Unzufriedenheit mit in der modernen Kosmologie auftretenden Überlichtgeschwindigkeiten bemerkt haben.

Hier finden Sie nun die Lösung des Problems für den "Staub-Kosmos".
Und hier finden Sie die Lösung des Problems für den "Strahlungs-Kosmos".


Hier können Sie meine aktuelle "B"-Theorie als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
??? Etwas zum Nachdenken.

Anmerkung:
Können Sie sich vorstellen, dass die moderne Kosmologie seit Jahrzehnten ein falsches Gravitationsgesetz verwendet?

Nachwort:
Eines der ursprünglichen Ziele des Nachdenkens über die in der vorliegenden Aufsatzreihe behandelten kosmologischen Fragestellungen war, den äußerst spekulativen und wohl auch wissenschaftlich unsinnigen Urknall (mit allen seinen merkwürdigen Konsequenzen) aus der physikalischen Theorie der Kosmologie endgültig zu verbannen.
Leider muß ich hier gestehen, daß mir dieses Vorhaben nicht ganz gelungen ist. Die Kosmologie kommt nach wie vor nicht ohne die Vorstellung von der allgemeinen Expansion des Universums aus. Diese ist allerdings wegen der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit stark eingeschränkt.
Aus meiner Sicht ergaben sich interessante Korrekturen an den heute allgemein für richtig gehaltenen Vorstellungen von der zeitlichen Entwicklung des Universums. Ganz besonders möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß bereits die seit Jahrzehnten nachgewiesene Begrenzung aller Geschwindigkeiten auf die des Lichtes verhindert, daß das Universum in sehr früher Zeit unendlich dicht, klein und heiß war. Für das Vermeiden des in der Literatur so beliebten Urknalls ist demnach das Hinzuziehen einer Quantentheorie der Gravitation nicht nötig. Genau hierüber sollten sich alle auf diesem Gebiet der Wissenschaft arbeitenden Naturforscher zunehmend Gedanken machen. Auch ich werde mich weiterhin mit Freude dieser Aufgabe widmen. .....

Hinweis:
Dieses Nachwort werde ich demnächst den neueren Erkenntnissen entsprechend abändern. Es stammt noch aus der Zeit, als nur meine ersten 5 Aufsätze an dieser Stelle veröffentlicht worden sind. .....

Über meine Erfahrungen mit Fachzeitschriften:
Die an dieser Stelle veröffentlichte Artikelserie wurde von namhaften astrophysikalischen Fachzeitschriften nicht zur Veröffentlichung angenommen.
Wenn Sie die Antwortschreiben der von mir um Veröffentlichung meiner Artikel gebetenen Fachzeitschriften lesen möchten, klicken Sie bitte hier.

Kontakt:
Bei Fragen, Anregungen, Kommentaren und sonstigen Bemerkungen schicken Sie mir bitte eine E-Mail. - Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn ich nicht gleich antworte.

Danksagung:
Mein ganz besonderer Dank gilt den Schöpfern des Internets! Ohne die Erfindung des Internets wäre es mir nicht so einfach und effektiv möglich, diesen - von der sogenannten Standard-Kosmologie der allgemeinen Fachliteratur abweichenden - theoretischen Ansatz zur Kosmologie weltweit zu veröffentlichen.

Copyright:
Die hier veröffentlichten Texte unterstehen dem deutschen und internationalen Urheberrecht, d.h. Veröffentlichungen, Übersetzungen, Übertragungen auf andere Medien etc. - auch von Teilen - sind nur nach vorheriger Genehmigung des Autors gestattet.
Die Rechte von Teilen einiger Abbildungen liegen bei den Verlagen der jeweils angegebenen Quelle.

Copyright by Steffen Haase, Greifswald (1998) and Leipzig (1999)

Letzte inhaltliche Änderung: 03.02.2013
Letzte Schreibfehlerkorrektur: 05.02.2013